Bei steigenden Anforderungen an RAM oder CPU ist eine Außerbetriebnahme mit Downtime nicht mehr unbedingt nötig.
Alle VMs werden standardmäßig mit aktiviertem "Hot-Add" und "Hot-Plug" Feature bereitgestellt. Damit ist eine Erweiterung des Arbeitsspeichers und eine Erhöhung der CPU Anzahl im laufenden Betrieb möglich. Die Anpassung erfolgt über eine Änderung des VM Flavors im Self Service Panel oder über die OpenStack API. Voraussetzung ist die entsprechende Unterstützung im Gastbetriebssystem.
Seitens managedhosting.de wurden folgende Betriebssysteme geprüft. Sie können ohne weitere Modifizierung für "Hot-Add" und "Hot-Plug" verwendet werden:
Bei älteren oder exotischen Distributionen kann es vorkommen, dass neu hinzugefügter Arbeitsspeicher oder neue vCPUs im Gastsystem nicht automatisch aktiviert werden. In diesem Fall müssen die Ressourcen manuell online geschaltet werden. Unser Support hilft hier gern weiter.
Die Erweiterung im laufenden Betrieb ist bis zu den Maximalwerten unserer VM Konfigurationen möglich. Diese liegen aktuell bei 8 vCPUs und 128 GByte RAM pro VM.
Die Plattform legt beim Erstellen einer VM eine Obergrenze für die Erweiterung im laufenden Betrieb fest. Innerhalb dieser Grenze erfolgt die Anpassung ohne Neustart. Eine Erweiterung über diese Grenze hinaus erfordert einen Neustart der VM.
Der Rückbau von vCPUs und RAM ist im laufenden Betrieb nicht möglich. Hier ist ein Wartungsfenster mit einer kurzen Downtime von 5 bis 10 Minuten nötig. Die VM wird dabei heruntergefahren, mit dem kleineren Flavor neu konfiguriert und wieder gestartet.