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News
Aug
14
Zimbra Collaboration 8.8.15 LTS
Gepostet von Andreas Wolske an 14 August 2019 11:03

Die lang erwartete Zimbra Collaboration Suite 8.8.15 LTS wurde jetzt veröffentlicht. Damit steht der Nachfolger der bisherigen „Long Term Support“ Version 8.7.11 jetzt mit etlichen Neuerungen zur Verfügung:

Als langjähriger Zimbra Partner unterstützen wir Sie gern in allen Belangen rund um die Planung, Installation und den laufenden Betrieb Ihrer Zimbra Inhouse- oder Managed Service- Lösung. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.

Aktuelle Videos finden Sie im Zimbra Youtube – Channel.

Vielleicht auch interresant: Zimbra Collaboration – Top 15 Tips & Tricks.


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Jun
24
CVE-2019-11477/78/79 - Sicherheitslücke im Linux Kernel (TCP SACK Panic)
Gepostet von Andreas Wolske an 24 Juni 2019 15:00

Mitarbeiter des Streaming- Dienstes NetFlix haben Sicherheitslücken im Netzwerkstack des Linux-Kernels entdeckt, welche sich für DoS- Angriffe ausnutzen lassen.

Die Sicherheitslücke CVE-2019-11477 (TCP SACK Panic), für die alle Linux-Kernel ab einschließlich Version 2.6.29 anfällig sind, wird von RedHat als "wichtig" eingestuft, da sich dadurch aus der Ferne eine Kernel Panic und damit ein Neustart des Systems auslösen lassen. Betroffene Systeme sollten kurzfristig aktualisiert werden.

CVE Betroffenes OS Auswirkung
CVE-2019-11477 Linux mit Kernel > 2.6.29 "Integer Overflow" bei der Verarbeitung von SACK- Anfragen.
Führt zur "Kernel Panic" und Neustart des betroffenen Systems.
CVE-2019-11478 Linux mit Kernel < 4.14.127 Langsame Verarbeitung von SACK- Anfragen.
Führt zur Überlastung des betroffenen Systems.
CVE-2019-11479 Linux Führt zur Überlastung des betroffenen Systems.

Ob Ihr System betroffen ist, kann man unter RHEL 6/7 oder CentOS 6/7 mit dem von Red Hat bereitgestellten Script überprüfen. Das Script kann auch über den am Ende des Artikels befindlichen Link heruntergeladen werden.

Für RHEL 6/7 oder CentOS 6/7 liegen mit dem aktuellen Kernel- Versionen bereits Patches vor, die nicht mehr für o.g. Sicherheitslücken anfällig sind:

  • RHEL 7 / CentOS 7: Ab Kernel Version 3.10.0-957.21.3.el7
  • RHEL 6: Ab Kernel Version 2.6.32-754.15.3.el6
  • CentOS 6: Derzeit noch kein aktueller Kernel verfügbar.

Eine von NetFlix als schneller Workaround empfohlene Methode für alle Systeme ist die Kontrolle der SACK-Pakete mittels entsprechender Regeln:

-A INPUT -p tcp -m tcpmss --mss 1:500 -j DROP

Alternativ kann man TCP SACK auch komplett deaktivieren:

echo 0 >  /proc/sys/net/ipv4/tcp_sack

Permanent sind diese Einstellungen per sysctl möglich. Dazu sind in /etc/sysctl.conf folgende Ergänzungen nötig:

net.ipv4.tcp_sack = 0
net.ipv4.tcp_dsack = 0
net.ipv4.tcp_fack = 0

Diese Einstellungen können anschließen mittels sysctl -p aktiviert werden und bleiben auch nach einem Neustart des Systems wirksam.

Nach unserer Einschätzung dürften diese Lücken künftig eher zu Angriffen auf im Internet erreichbare IoT-Geräte ausgenutzt werden, da diese in vielen Fällen keine oder nur verspätete Updates durch die Hersteller erhalten. Serversysteme, die im Internet auch per ICMP oder SSH erreichbar sind, lassen sich mit einfachen DoS-Amplification Angriffen seit jeher überlasten. Wir empfehlen die zeitnahe Aktualisierung des Kernels und den vorsorglichen Einsatz der Filterregeln zur Vermeidung einer "Kernel Panic".

Weiterführende Informationen:

 


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Mai
6
Fehler in Firefox - Add-Ons werden deaktiviert
Gepostet von Andreas Wolske an 06 Mai 2019 08:32

Mozilla hat es es versäumt, interne Zertifikate für Firefox rechtzeitig zu erneuern. In der Folge werden Add-Ons als ungültig deaktiviert, weil die Zertifikate nicht mehr stimmen:

In der Zwischenzeit sollten die von Mozilla angekündigten Updates Firefox 66.0.4 für Desktop und Android sowie Firefox 60.6.2 ESR verfügbar sein, die diesen Fehler beheben. Unabhängig von den Updates gibt es folgende Workarounds für ältere Versionen:

Für alle Nutzer älterer ESR Versionen ist folgendes zu tun, bis die Zertifikate erneuert sind:

  • Add-Ons deaktiviert lassen, auf keinen Fall deinstallieren
  • Konfiguration öffnen: about:config
  • Einstellung ändern: xpinstall.signatures.required = false
  • FF neu starten

Für neuere Versionen ist ein inoffizieller Hotfix erhältlich:

Die Erweiterung kann folgendermassen installiert werden:

  • .xpi mit einem anderen Browser runterladen
  • In FF über "Erweiterung as Datei installieren" installieren
  • FF neu starten

 

 


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Apr
2
Zimbra Collaboration 8.8.12
Gepostet von Andreas Wolske an 02 April 2019 17:47

Mit Erscheinen der aktuellen Zimbra Collaboration Suite 8.8.12 werden bereits einige Features der nächsten LTS Version 8.8.15 veröffentlicht:

Zimbra Collaboration Suite

Das Hierarchische Addressbuch (HAB) ist eine Erweiterung der bisherigen GAL (Global Address List) welche jetzt auch Informationen über die Organisationsstruktur des Unternehmens abbilden kann. Im Zimbra Webclient können jetzt Informationen aus dem HAB benutzt werden. Wenn das Leistungsmerkmal HAB aktiviert ist, kann der Nutzer dann in der "Globalen Organisation" navigieren.

Zimbra Collaboration unterstützt jetzt die automatische Konifguration von E-Mail-, Kalender- und Kontakt-Apps auf IOS und MacOS mittels "mobileconfig" - Dateien. Benutzer können die Einstellungen für Ihren Zimbra Collaboration Server dann unter "Einstellungen - Verbundene Geräte & Apps" abrufen.

Zimbra Outlook Connector

Der Zimbra Outlook Connector unterstützt jetzt den "Dumpster" - also das Wiederherstellen eigentlich entgültig gelöschter Objekte durch den Anwender.

Zimbra Drive

Zimbra Drive ersetzt den bisherigen Dateibereich mit moderner Funktionalität. Die bisherige Zimbra Drive Applikation zur Integration von OwnCloud oder NextCloud wurde in "Zimbra Drive Open" umbenannt. Zusätzlich steht auch der Zimbra WebDAV Client der ZetAlliance zur Verfügung.

Weiterführende Informationen finden Sie in den aktuellen Release Notes zur Version 8.8.12 und der Dokumentation.

 


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Aug
22
CVE-2018-3620 & CVE-2018-3646 - Sicherheitslücken in CPUs
Gepostet von Andreas Wolske an 22 August 2018 13:48

Nach den bereits im Januar veröffentlichen Spectre-Lücken sind jetzt 3 weitere Angriffsvektoren bekannt geworden. Die drei neuen Sicherheitsücken hören auf die Namen:

Alle Sicherheitslücken ermöglichen, dass Angreifer aus ihren zugewiesenen Speicherbereichen ausbrechen und Daten bzw. Speicherbereiche anderer Prozesse auslesen können, auf die sie eigentlich keinen Zugriff haben sollten. Das ist insbesondere für Serviceprovider kritisch, da hier mehrere VMs von verschiedenen Kunden auf einem physischen Host laufen.

Für die von managedhosting.de betriebene Infrastruktur auf Basis von VMware vSphere hat der Hersteller umfassende Updates zur Schließung der Sicherheitslücke bereitgestellt. Aktuell arbeiten wir bereits an der Aktualisierung der betroffenenen Komponenten. Die Updates der Managed Service Plattformen sowie der vCloud - Director Selfservice Datacenter werden nach jetzigem Stand bis zum 31.08.2018 abgeschlossen sein.

Weiterführenden Informationen finden Sie in der VMware- Wissensdatenbank in folgenden Artikeln:

 


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Jul
25
managedhosting.de erhält VMware CLOUD VERIFIED Zertifizierung
Gepostet von Andreas Wolske an 25 Juli 2018 14:12

VMware Cloud Verified

VMware Cloud Verified

Die VMware Cloud Verified Zertifizierung garantiert, dass die von managedhosting.de angebotenen Dienstleistungen auf dem von VMware vorgegebenen Referenzdesign basieren und hinsichtlich Qualität und Interoperabilität alle Anforderungen an eine moderne Multi Cloud Infrastuktur erfüllen.

https://cloud.vmware.com/providers/cloud-providers/managedhostingde-GmbH

 


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